Trauernachricht Rupert Bacher

Die Kameradschaft Wals trauert um ihr Ehrenmitglied Rupert Bacher, der am 4. Oktober 2026 im 87. Lebensjahr von uns gegangen ist.

Rupert kam am 22. Oktober 1939 in Eugendorf als ältestes von vier Kindern zur Welt. Nach der Schule erlernte er ab 1954 in Seekirchen das Handwerk des Wagenschmieds und legte 1957 die Gesellenprüfung ab.

Seinen Grundwehrdienst leistete er von April 1959 bis Juni 1960 bei der 2. Kompanie des Telegraphenbataillons 3 in der Schwarzenbergkaserne und rüstete als Korporal ab. Noch im selben Jahr trat er der Kameradschaft Wals bei, der er über 60 Jahre die Treue hielt. Nach mehreren Reservistenübungen wurde er 1969 zum Zugsführer d. Res. befördert.

1967 heiratete er seine Frau Maria, die ihren Sohn Hubert mit in die Ehe brachte, und fand am Walserberg sein Zuhause. Im selben Jahr wurde Sohn Andreas geboren.

Mehr als zwei Jahrzehnte, von 1987 bis 2008, verwaltete Rupert als Hauptkassier gewissenhaft die Finanzen unserer Kameradschaft. Für diesen Einsatz wurde ihm 2008 das Landesehrenzeichen in Gold verliehen. Für 25, 40, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft erhielt er die Jubiläumsmedaillen, später ernannte ihn die Kameradschaft zum Ehrenmitglied.

Auch abseits der Kameradschaft war auf ihn Verlass: Mit großer Leidenschaft widmete er sich der Imkerei und war viele Jahre Kassier des Imkervereins Maxglan.

Wir verlieren mit Rupert einen treuen Kameraden und werden ihm stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.

Trauernachricht Anna Widlroither

Am 29. Mai hat unsere Fahnenmutter Anna Widlroither für immer die Augen geschlossen.

Anna war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens in unserer Gemeinde und eng mit zahlreichen Vereinen verbunden.

Geboren wurde sie am 12. Februar 1944 als Tochter von Josef und Anna Neumaier. Nach der Pflichtschulzeit besuchte sie die Landwirtschaftsschule und legte anschließend die Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe ab.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Franz, der im Jahr 2001 bei einem Forstunfall ums Leben kam, führte sie das Gasthaus „Neuwirt“. Aus der Ehe gingen die drei Kinder Monika, Franz und Josef hervor. Sohn Josef führt heute das elterliche Wirtshaus weiter.

Anna Widlroither war viele Jahre als Marketenderin bei der Kameradschaft tätig. Im Jahr 1998 übernahm sie die ehrenvolle Aufgabe der Fahnenmutter der Kameradschaftsfahne. Auch beim Jubiläumsfest 2023 unterstützte sie die Kameradschaft mit einer großzügigen Spende, durch die die Restaurierung der Fahne ermöglicht werden konnte.

Darüber hinaus war sie Fahnenpatin der Landesfahne des Salzburger Kameradschaftsbundes sowie unterstützendes Mitglied der Historischen Landwehrschützen Wals.

Auch der Jagd war Anna sehr zugetan. Sie legte die Jagdprüfung ab und besaß in Hof ein eigenes Jagdrevier.

Für die Kameradschaft war Anna Widlroither stets eine treue Unterstützerin und verlässliche Wegbegleiterin. Mit ihrem Ableben verliert die Gemeinschaft eine geschätzte Persönlichkeit, die eine große Lücke hinterlässt.

Die Kameradschaft wird Anna Widlroither stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Trauernachricht Max Schön

Am 4. April ist unser Kamerad Max Schön während seiner Leidenschaft, der Jagd, von uns gegangen.

Max wurde am 26. April 1955 geboren und erlernte nach der Schulzeit den Beruf des Tapezierers, in dem er auch den Meistertitel erwarb. Später übernahm Max den elterlichen Betrieb, den er wiederum an seinen Sohn weitergab.

Aus der Ehe mit seiner Johanna gingen zwei Kinder hervor, und Max war bereits mit zwei Enkelkindern gesegnet.

Max war auch bei den Schnalzern tätig und gewann beim Rupertigauschnalzen sowohl in der Jugend als auch in der allgemeinen Klasse. Seinen Wehrdienst leistete Max von Jänner 1978 bis August 1978 im Korpskommando 2 in der Kommandokompanie. Nach dem Abrüsten trat Max im Jahr 1978 der Kameradschaft bei und wurde für seine langjährige Treue mit der 25- und 40-jährigen Jubiläumsmedaille ausgezeichnet.

Zahlreiche Trauergäste nahmen von Max Abschied, und die Kameradschaft wird sein Gedenken in Ehren behalten.

Trauernachricht Josef Maislinger

Am 10.02.2026 ist unser geschätztes Mitglied Josef Maislinger verstorben.

Josef wurde am 24.11.1947 in Wals geboren. Nach seiner Schulzeit begann er seine berufliche Laufbahn als Bürokraft bei Berger Franz (Boberer) in der Schottergrube. Später wechselte er zur Preisbehörde der Landesregierung, parallel besuchte er die SPÖ-Akademie in Niederösterreich. Anschließend war er als Personalvertreter in der Landesregierung tätig, bevor er zum Wasseramt des Landes Salzburg wechselte.

Auch in unserer Gemeinde war Josef stets engagiert und tatkräftig. Er war Gründungs- und Ehrenmitglied des EV Wals und setzte sich als Gemeindevertreter der SPÖ aktiv für das Gemeinwohl ein.

Seinen Grundwehrdienst leistete er von Juli 1966 bis März 1967 in der 4. Kompanie des Ausbildungsregiments 8 sowie in der Heeresfeldzeugkompanie 3. Im selben Jahr trat er unserer Kameradschaft bei und wurde für seine langjährige Treue mit den Medaillen in Silber für 25 und 40 Jahre sowie in Gold für 50 Jahre ausgezeichnet.

Wir werden Josef Maislinger stets in dankbarer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Trauernachricht Matthias Hauthaler

Mit großem Bedauern musste die Kameradschaft Wals Abschied von ihrem Kameraden Matthias Hauthaler – Schullerbauer – nehmen, der am 08.02. nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit verstorben ist.

Matthias Hauthaler wurde am 18.06.1954 in Gois geboren. Er war fest im Vereinsleben der Gemeinde Wals verankert und engagierte sich als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wals sowie bei der Reitergruppe Wals.

Der Kameradschaft trat er im Jahr 1977 bei, nachdem er von Oktober 1973 bis März 1974 beim TELL-Bataillon 3 seinem Land gedient hatte, wo er im Dienstgrad Gefreiter abrüstete. Für seine langjährige Treue zur Kameradschaft wurde er mit den Jubiläumsmedaillen in Silber für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Sein erfülltes Leben schenkte ihm drei Kinder sowie zwei Enkel und einen Urenkel.

Die Kameradschaft Wals wird Matthias Hauthaler stets als treuen Kameraden in dankbarer Erinnerung bewahren.